Sonntag, 23. Juli 2017

[Rezension] Naomi Novik - Die Feuerreiter seiner Majestät

Autor: Naomi Novik

Titel: Die Feuerreiter seiner Majestät: Drachenbrut

Originaltitel: Temeraire Trilogy 1: His Majesty's Dragon

Verlag: Blanvalet

Seiten: 480

Preis: 10,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:


Als die HMS Reliant eine französische Fregatte aufbringt, kann Captain Will Laurence noch nicht ahnen, wie sehr sich sein Leben bald schon ändern wird. Denn die Fregatte hat eine höchst kostbare Fracht an Bord: ein noch nicht voll ausgebrütetes Drachenei, dem schon bald eine jener sagenhaft mächtigen Flugkreaturen entschlüpfen wird. 

Will Laurence weiß um seine Pflicht: Er muss dem Drachen einen Namen geben und so der lebenslange menschliche Begleiter dieses Geschöpfes werden. Auch wenn das bedeutet, dass er die Planken seines geliebten Schiffes für immer verlassen und sich in die Lüfte erheben muss – als ein Feuerreiter Seiner Majestät …


Meine Meinung:

Bei Fantasy-Büchern bin ich wirklich sehr sehr schwer zu beeindrucken. Besonders bei Fantasy in Zeiten von Drachen-Storylines wie bei 'Game of Thrones'.

Ich muss trotz dessen zugeben, dass mir der erste Teil der 'Die Feuerreiter seiner Majestät' Reihe wirklich richtig richtig gut gefallen hat.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr sehr leicht und auch in die Geschichte selbst hereinzukommen machte mir überhaupt keine Schwierigkeiten.

Ich habe mit dieser Reihe begonnen, da ich von dem Einzelband 'Das dunkle Herz des Waldes' von Naomi Novak so unglaublich angetan und begeistert war.

Mit diesem ersten Band der Reihe konnte meine Begeisterung auf jeden Fall aufrecht erhalten bleiben.

Normalerweise mag ich Drachen nicht so gern. Ich habe dieses leicht unintelligente 'animalische' Wesen der Tiere im Hinterkopf. Noviks Drachen sind jedoch anders. Sie sind schlau und haben einen eigenen Charakter.

Die Atmosphäre des Buches, die Schauplätze und die Personen und Drachen sind toll gewählt. Temeraire wächst dem Leser sehr sehr schnell ans Herz.
Aber auch die anderen Drachen und Menschen sind wirklich spannende Charaktere von denen man mehr erfahren möchte.

Fantasy und Historischer Roman: Eine wirklich super Kombi!


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ ★ || 5 / 5 Sterne

[Rezension] Jennifer L. Armentrout - Götterleuchten: Erwachen des Lichts

Autor: Jennifer L. Armentrout

Titel: Götterleuchten: Erwachen des Lichts


Originaltitel: The Return

Verlag: Harper Collins

Seiten: 432

Preis: 16,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:


Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und behauptet, sie sei eine Halbgöttin. 

Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen. Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. 

Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher werden könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt …


Meine Meinung:

Meine zweite Reihe von Jennifer L. Armentrout.
Nachdem ich die Lux-Reihe schon ziemlich toll fand, wollte ich mich an eine neue Reihe von Frau Armentrout wagen.

Der mir schon bekannte, locker leichte und schön zu lesende Schreibstil fiel mir auch hier wieder sofort auf. Das Buch lies sich sehr schnell und sehr angenehm lesen.

Als Reihenauftakt war das Buch spannend mit einem stetig anwachsendem Spannungsbogen, der sich, auch zwischenmenschlich, beinahe ständig entladen hat.

Anfangs hatte ich minimale Schwierigkeiten mit den Begrifflichkeit umzugehen: Halbblut, Reinblut, Halbgott, Apollyon, ...und wie diese Entstehen und deren Regeln... Das hat sich im Laufe des Buches jedoch schnell gegeben und man hat sich in das Thema hereingelesen.

Eigentlich bin ich ein totaler Fan von griechischer Mythologie, konnte mich jedoch nie zu 100% mit den Geschichten um Percy Jackson anfreunden. Diese Reihe ist wieder etwas ganz anderes!

Josie ist ein toller Charakter. Zwar wirkt sie auf den Leser erst schwächlich und unerfahren, zeigt aber, wenn es wirklich darauf ankommt ihre wahren Stärken.

Seth ist ein unglaublicher Typ, den ich gern mal kennenlernen möchte. Unglaublich gut aussehend, durchtrainiert und eine schöne Frisur. Dabei kämpft er nicht nur mit den Mächten des Bösen sondern auch mit sich selbst und seiner Vergangenheit.

Zusammen ergeben Josie und Seth ein tolles neues Team, von denen ich unbedingt ganz viel neues erfahren möchte!


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ ★ || 5 / 5 Sterne

Dienstag, 4. Juli 2017

[Rezension] Mark Watson - Die Stadt im Nichts

Autor: Mark Watson

Titel: Die Stadt im Nichts

Originaltitel: The place that didn't exist

Verlag: Heyne Encore

Seiten: 288

Preis: 16,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Ein etwas undurchsichtiger Auftrag führt den Werbetexter Tim Callaghan nach Dubai. 


Bevor er weiß, wie ihm geschieht, steht er zwischen Wolkenkratzern, die inmitten der Wüste erbaut wurden, und fährt bei 45 Grad in vollklimatisierten SUVs über achtspurige Highways. Doch kaum hat er sich an seine neue Umgebung gewöhnt, wird ein Mitarbeiter seines Teams tot aufgefunden. 

Das Merkwürdige daran ist, dass es niemanden so recht zu stören scheint …


Meine Meinung:

Ein Buch, dass mit dem Titel soviel verspricht wie es hält: Das war wohl NICHTS.


Ein Plot, aus dem ein spannendes und lesenswertes Konstrukt hätte werden können.
Eine Idee für ein oder sogar zwei Bücher,...
...der Autor hat aber leider alles notwendige dafür getan, eine gut lesbare Geschichte zu umgehen.

Es ist langweilig und uninspiriert geschrieben oder übersetzt.
Man bekommt nur sehr schwer die eigentlich Handlung zu fassen. Der Perspektivenwechsel ist dabei so plump, dass eigentlich ein zweites Buch daraus hätte werden können.
In dem Buch hatte es leider nichts verloren - sehr ärgerlich.

Das Buch handelt von einem Angestellten einer Werbeagentur, der nach Dubai fährt um dort eine Kampagne zu betreuen. Auf dem Set wird der Produktionsleiter tot aufgefunden.
All das geschieht vor dem Hintergrund der aufkommenden Finanz- und Immobilienkrise. 

Wie sich der Protagonist durchwurschtelt, ohne Einblick in die Ermittlungen zu bekommen,...und wie trotz der Probleme an dem Werbefilm weitergearbeitet wird ist im Wesentlichen der komplette Ablauf des Buches und genauso wenig lesenswert,

Schade um die Zeit. Schade um den Baum.

Für mich ein Buch, das die Welt nicht braucht.


Meine Bewertung:

★ 
    || 1 / 5 Sterne

Sonntag, 2. Juli 2017

[Rezension] Anika Landsteiner - Gehen um zu bleiben

Autor: Anika Landsteiner

Titel: Gehen um zu bleiben

Verlag: Goldmann

Seiten: 288

Preis: 10,00 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:


Wie weit müssen wir fahren, um irgendwann einmal anzukommen? 

Die Antwort auf diese Frage muss jeder selbst herausfinden, doch das Wichtigste ist erst einmal das Losfahren. Denn wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen. 

Für Anika Landsteiner ist Reisen eine Herzensangelegenheit, die sie bereits um die ganze Welt geführt hat. Nur wenn man das warme Nest zu Hause verlässt, kann man sich für die Welt öffnen und das entdecken, was man liebt – auch wenn es manchmal mit Strapazen verbunden ist. Mit ihren Beobachtungen und Gedanken zeichnet sie manchmal das große Bild, manchmal spürt sie Zwischentöne auf – ob auf Dschungelpfaden in Kolumbien oder einem staubigen kalifornischen Highway. 

Der richtige Zeitpunkt zum Losfahren? Immer genau jetzt!


Meine Meinung:

Vielen lieben Dank an Anika Landsteiner. Danke, dass ich Dein Buch lesen durfte!


Eine Landkarte, ein prägnanter und spannender Titel und ein netter Mensch, der den Leser vom Cover her anlächelt. Auch so erscheint dieses Buch sofort sehr einladend.

In den Buch schildert die Autorin in einzelnen Kapiteln ihre verschiedenen Reisen, die sie schon quer durch die Welt und in sehr spannende Gegenden geführt haben. Stück für Stück erfährt man nicht nur, was man selbst alles noch erkunden will und treibt dabei seine eigene 'To-Travel-List' ins unermessliche, sondern man lernt, gefühlt, auch Frau Landsteiner, Ani, etwas besser kennen.

Als ich begonnen habe zu lesen, bin ich, besonders bei den ersten beiden Reiseberichten, sofort in meine eigenen Erinnerungen abgetaucht. Roadtrip in den USA (...ach, damals war es...vor 5 Jahren, die Route 66 von Chicago nach LA abgefahren...) oder ihre Reise auf dem Jakobsweg (...ich selbst war dieses Jahr im März unterwegs und hatte wirklich sehr oft nahezu dieselben Gedanken...).

Da ich auch ein absoluter 'Reise- und Welterkundungs-Mensch' bin, der in vielen Situationen und bei einigen Problemen ähnlich reagiert hätte, war mir die Autorin bei ihren Berichten sofort sympathisch.

Mit Spannung, Spaß und Sympathie und vor allem Ehrlichkeit beschreibt sie ihre Stationen um die Welt und meine Gedanken reichen über 'Wow, ich will auch!' bis hin zu 'Oh, wie mutig von ihr!'

Auch das Thema 'Alleinreisen oder mit Partner oder in einer Gruppe', welches mich selbst oft und viel beschäftigt, wird von ihr aufgezeigt. Mich selbst hat es auch in meiner Meinung bestärkt, dass ich einfach nicht (mehr?) der Typ für's Alleinreisen bin und Momente (auch!) sehr sehr gern teile! Und das ist nicht schlimm sondern gut so!

Ich werde mal die Weltkarte aufsuchen und schauen, wohin mich der nächste Flieger bringen könnte...die Reiselust wurde bei mir auf jeden Fall wieder geweckt.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ ★ || 5 / 5 Sterne

Donnerstag, 29. Juni 2017

[Rezension] G. R. R. Martin, Gardner Dozois, Daniel Abraham - Planetenjäger

Autor: George R. R. Martin, Gardner Dozois, Daniel Abraham

Titel: Planetenjäger

Originaltitel: Hunter's Run

Verlag: penhaligon

Seiten: 352

Preis: 14,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. 


Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang unbekannten Alien-Volk gefangen genommen. 

Da entkommt ein anderer menschlicher Gefangener der Kontrolle der Aliens. Diese zwingen Ramon, den Flüchtigen für sie zu verfolgen. Er soll ihn aufhalten, bevor die Kolonie von der Existenz der Aliens erfährt. 

Aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit für seine eigene Flucht?


Meine Meinung:

Mal wieder was neues von G. R. R. Martin auf meinem Stapel.


Zu aller erstes muss ich sagen, dass ich mir durch Cover und Titel etwas ganz ganz anderes versprochen habe. Es geht weniger um durch die Galaxie rasende Raumschiffe, als um Aliens und philosophische Fragen nach dem Menschsein oder auch Nicht-Menschsein.

Leider fiel mir der Einstieg in das Buch nicht sehr leicht, da die Spannung einfach nicht komplett aufrechterhalten werden konnte. Es schwankte über das komplette Buch hinweg zwischen 'Wow, echt gut' und 'Wann ist es endlich vorbei?'

Zwar konnten die wirklich spannenden Momente einiges wieder wett machen, jedoch reichte es für mich nicht aus, dass das Buch richtig fesselnd werden konnte.

Die Aliens waren in dem Buch trotzdem sehr interessant dargestellt.

Diese Tatsache und auch eine große und unvorhersehbare Wendung im zweiten Teil des Buches, geben dem Leser wieder etwas mehr Spaß an der Lektüre und es regt tatsächlich auch zum Nachdenken an.

Mal etwas ganz neues, jedoch muss man sich sehr darauf einlassen können. 
Mir ist es nicht ganz gelungen.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
 ☆ || 3 / 5 Sterne

[Rezension] David Duchovny - Ein Papagei in Brooklyn

Autor: David Duchovny

Titel: Ein Papagei in Brooklyn

Originaltitel: Bucky F*cking Dent

Verlag: Heyne Encore

Seiten: 352

Preis: 19,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Marty Fullilove und sein Sohn Ted sind beide auf ihre ganz eigene Art im Leben gescheitert. 

Der Vater als zynischer Lebemann, der an nichts ein gutes Haar lassen kann. Der Sohn als Möchtegern-Schriftsteller, der als Erdnussverkäufer im Stadion arbeitet. Beide haben seit Jahren kein Wort miteinander gewechselt. 

Da braucht es schon einen unheilbaren Lungenkrebs, damit Ted seinem Vater einen Besuch abstattet. Zunächst wird er mit den üblichen Vorwürfen und Beschimpfungen begrüßt. 

Doch nach und nach finden die beiden zueinander – über Baseball, die Suche nach der wahren Liebe und die Freuden des Cannabiskonsums.


Meine Meinung:


Eine Geschichte, wie Vater und Sohn nach langen Jahren der Ignoranz und Ablehnung in der Zeit vor dem Ableben des Vaters wieder zueinander finden.


Es ist definitiv ein Buch für Fans amerikanischer Sportarten, besonders für Baseball-Fans.

Da ich kein Baseball spiele und auch wirklich gar keine Ahnung von dieser Sportart habe, habe ich über das ganze Buch hinweg leider überhaupt keinen Zugang zu dem Buch finden können.

Die Vater-Sohn-Story selbst ist ganz nett, mehr jedoch auch nicht.

Die Idee selbst, eine Familiengeschichte in dieser Art und Weise zu erzählen ist ungewöhnlich und interessant

Im Gegensatz zur Klappentext-Meinung war ich jedoch nicht wirklich ergriffen.

Alles in Einem ist mal etwas neues, jedoch war es bedauerlicherweise nicht wirklich mein Fall gewesen.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
  || 3 / 5 Sterne

Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Alexander Freed - Star Wars: Rogue One

Autor: Alexander Freed

Titel: Star Wars: Rogue One

Originaltitel: Rogue One

Verlag: penhaligon (Blanvalet)

Seiten: 384

Preis: 14,99 €

Verfilmt: ja






Über das Buch:

Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. 

Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. 

Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung – und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe …


Meine Meinung:

Ich sage es auch hier nochmal: Ich bin ein großer Star Wars Fan!
Ich finde alle Filme grandios und finde es toll, dass es Romane zu den Filmen gibt.

Das Buch 'Rogue One' spielt zeitlich zwischen Episode III und Episode IV.

Nachdem ich den Film gesehen habe und ihn einfach nur grandios fand, wollte ich auch unbedingt das Buch dazu lesen.

Ich finde es toll das Buch (und Film) so viele schon bekannte Personen aus der eigentlichen Star-Wars-Reihe dabei haben. So findet man sich noch um einiges besser in die Geschichte rein und man versteht vieles besser und kann somit auch perfekt die Zusammenhänge verknüpfen.

Ich denke ich werde demnächst auch den Film erneut schauen!

Ich war positiv überrascht, dass das Buch noch einiges an zusätzlich Szenen und auch Bonusmaterial für den Leser bereithält.

Das Buch sollte meiner Meinung nach nicht von Star Wars 'Neulingen' gelesen werden, da dann meiner Meinung nach die benötigten Hintergrundinformationen fehlen. Es ist dann wohl doch eher ein Buch für Fans.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ 
 || 5 / 5 Sterne