Montag, 21. November 2016

[Rezension] Sara Bilotti Die Verführte: Eleonoras geheime Nächte

Autor: Sara Bilotti

Titel: Die Verführte: Eleonoras geheime Nächte


Originaltitel: La Colpa

Verlag: Blanvalet

Seiten: 320

Preis: 14,99 €

Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Eleonora ist in einer Beziehung mit Emanuele, doch so sehr sie sich auch bemüht – sie kann seinen Bruder Alessandro nicht vergessen. Nur dass der gerade geheiratet hat, und zwar niemand anderen als Corinne, Eleonoras Kindheitsfreundin, die mit ihr zusammen aufgewachsen ist. 


Doch auch Alessandro scheint Eleonora nicht aus dem Kopf zu bekommen. Er hält Kontakt zu ihr und schürt ihre Zweifel im Hinblick auf Emanueles Treue. 

Als dann noch eine dritte Frau auftaucht, kochen die Gefühle hoch …



Meine Meinung:


Auch der zweite Teil hat wieder ein sehr ansprechendes kreatives Cover.

Und trotz meiner Zweifel bezüglich des ersten Teiles, wollte ich wissen wie sich die Geschichte zwischen Eleonore und den Männern weiter entwickelt.

Nach dem sehr schwachen Auftakt durch den ersten Teil 'Die Begehrte' hat mir dieser zweite Teil schon um einiges besser gefallen.

Zwar haben die drei Hauptcharaktere nicht wirklich mehr Tiefe gewonnen und erscheinen immer noch recht flach, lediglich Eleonore scheint sich charakterlich etwas weiterentwickelt zu haben. Die Geschichte selbst hat sich meiner Meinung nach, im Gegensatz zum ersten Teil, erheblich verbessert.

Dieses ständige Hin und Her, zwei Schritte in die richtige Richtung, aber 5 in die falsche,...leider wird es mit der Zeit etwas anstrengend.

Ich werde den dritten Teil noch lesen und hoffe, dass er mich etwas glücklicher zurück lässt und sich erneut steigert.



Meine Bewertung:

 ☆ ☆ || 3 / 5 Sterne

[Rezension] Karie Scott & Kathy Willis - Das Museum der Pflanzen

Autoren: Katie Scott & Kathy Willis 

Titel: Das Museum der Pflanzen


Originaltitel: Botanicum


Verlag: Prestel


Seiten: 112


Preis: 24,99 €


Verfilmt: nein





Über das Buch:

Die akribisch detaillierten Illustrationen auf höchstem Niveau machen diesen Band zu einem ganz besonderen Geschenkbuch.


Katie Scott ist die Meisterin der Naturillustrationen. Nach dem „Museum der Tiere“ und dem „Baum des Lebens“ erscheint nun ein einzigartiges Botanikum, in dem sie die prächtigsten Pflanzen unserer Erde gesammelt und fast fotografisch detailliert gezeichnet hat. 

Bäume und Sträucher, Palmen, Blumen, Gräser, Orchideen präsentieren sich in ihrer einzigartigen Schönheit und Vielfalt – und im unnachahmlichen Strich einer großartigen Künstlerin.

Die Farbtafeln beeindrucken durch ihre Natürlich
keit, die präzisen Details und die jugendstilanmutende Ästhetik. Ein wunderschönes Bilderbuch für jedes Alter!





Meine Meinung:



Nachdem ich schon von dem Buch 'Das Museum der Tiere' so unglaublich begeistert war ist nun auch 'Das Museum der Pflanzen' bei mir eingezogen.

Ich bin wirklich sprachlos. Und begeistert. Es ist wunderschön!

Das Museum führt den Leser vom Eingang, zu den ersten Pflanzen, weiter zu den Bäumen, danach zu Palmen und Palmfarnen, zu krautigen Pflanzen und zu Gräsern, Rohrkolben-, Riedgras- und Binnengewächsen, danach zu Orchideen und Bromeliengewächsen und beschreibt anschließend die Anpassung an den Lebensraum. Zum Ende erwartet den Leser die Bibliothek mit dem Stichwortverzeichnis.

Die Bilder von Katie Scott sind wunderschön, detailreich, lehrreich und einfach nur unglaublich liebevoll gezeichnet und illustriert. Zusammen mit den Texten von Kathy Willis ergibt sich ein tolles Gesamtergebnis, dass eigentlich in keinem Regal fehlen sollte.

Ich bin begeistert und hoffe auf weitere Bände.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ★ || 5 / 5 Sterne

Montag, 14. November 2016

[Rezension] Friedrich Schmidt-Bleek - Die 10 Gebote der Ökologie

Autor: Friedrich Schmidt-Bleek

Titel: Die 10 Gebote der Ökologie


Verlag: Ludwig

Seiten: 272


Preis: 19,99 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Dicke Bücher über die Zerstörung unserer Umwelt sind genug geschrieben worden, doch bewirkt haben sie so gut wie nichts. 

Ungehemmt vergeuden wir natürliche Grundstoffe aller Art und konzentrieren zugleich alle Kraft darauf, die Erderwärmung zu stoppen – sind aber blind für den großen Zusammenhang: Die einseitige Fixierung auf die Treibhausgase verstellt uns den Blick für die dringend notwendige radikale Reduzierung des Rohstoffverbrauchs. 

Dabei ist ein intelligenter und wirklich nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten längst möglich, sagt Friedrich Schmidt-Bleek, der große alte Mann der Umweltforschung. Soll keiner behaupten, er habe nichts gewusst! 

Die 10 Gebote der Ökologie sind 10 einfache und klare Regeln, die für alle gelten – für jeden Einzelnen wie für Wirtschaft und Politik. Eindringlich und verständlich, in bestechender Logik und unabweisbarer Klarheit.



Meine Meinung:



Dieses Sachbuch hat meine Aufmerksamkeit bekommen, da ich gerade meine Masterarbeit in der Umweltingenieurwissenschaft schreibe.

Das Buch hat ein prägnantes Cover und ist über das ganze Buch hinweg passend in den Farben schwarz, weiß und grün gehalten.

Nach einer kurzen Einführung ist das Buch in 10 Kapitel (die 10 Gebote) gegliedert.
Alle 10 Gebote sind mit Bildern untermalt und mit ein paar extra aufgezeigten Wissensfakten versehen.

Die Sprache des Buches ist leicht verständlich, ich habe mir jedoch einen mehr wissenschaftlicheren Aspekt versprochen.

Ich denke, das Buch ist für Personen, die sich erst neu mit dem Thema Ökologie beschäftigen genau das richtige. Für die, die schon etwas tiefer in der Materie sind, für die könnte es etwas zu oberflächlich sein.

Zusammenfassend ist es ein schöner und kluger Ratgeber für die Menschen, die etwas umweltbewusster Leben möchten und sie mit dem Themengebiet der Ökologie vertrauter machen möchten.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ☆ || 4 / 5 Sterne

[Rezension] Ursula Poznanski & Arno Strobel - Anonym

Autor: Ursula Poznanski & Arno Strobel

Titel: anonym


Verlag: Rowohlt (Wunderlich)

Seiten: 384


Preis: 19,95 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. 


Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...


Meine Meinung:



Es stand mal wieder ein Thriller auf meiner Liste.
Das Buch war sowohl mein erstes Buch von Ursula Poznanski, als auch das erste von Arno Strobel. 
Von beiden Autoren habe ich bisher aber nur gutes gehört - also war ich neugierig auf dieses Buch.

Das Cover zeigt schon einen ersten Eindruck - Hamburg, der Schauplatz des Buches - zu sehen der Hamburger Hafen. Die Schlichtheit des Covers, mit den Hafenlichtern in der Dunkelheit und dem Wasser im Vordergrund gefällt mir sehr gut.

Hauptpersonen des Buches sind das neue Ermittlerteam, bestehen aus Nina Salomon und Daniel Buchholz.
Nina Salomon ist neu im Team und wird sofort in einen neuen Fall aufgenommen.

Das Buch beginnt sehr schnell Spannung aufzunehmen, die sich bis zum Ende des Buches mehr und mehr steigert. Die wechselseitige Erzählweise von Salomon und Buchholz bringt Abwechslung in das Buch. Auch, dass einige Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind.

Der Schreibstil von Poznanski und Strobel ist sehr gut. Es macht Spaß zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere sind allesamt sehr tiefgründig beschrieben, daher sind auch ihre Handlungen gut nachzuvollziehen. Auch die Schauplätze sind so gut dargestellt, dass man das Gefühl hat, man wäre direkt vor Ort.

Das Ende des Buches ist unglaublich überraschend, packend und nicht vorhersehbar.
Das Buch hat mich auf eine angenehme Art schockiert.

Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher von diesem Ermittlerteam geben wird. Das Buch würde einen sehr guten Auftakt für eine neue Thriller/Ermittlerserie abgeben.

Ich würde mich über mehr freuen!




Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ★ || 5 / 5 Sterne

[Rezension] Rick Riordan - Percy Jackson erzählt griechische Heldensagen

Autor: Rick Riordan

Titel: Percy Jackson erzählt griechische Heldensagen


Originaltitel: Percy Jackson's Greek Heroes


Verlag: Carlsen


Seiten: 656


Preis: 18,99 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Warum braucht Perseus eine Umarmung? 

Was hat Herkules angestellt? 
Und wer schlug Medusa den Kopf ab? 
Noch einmal öffnet Percy Jackson die Büchse der Pandora. Und dieses Mal bringt er die tragischen Ereignisse, ruhmreichen Taten und kühnen Abenteuer der griechischen Helden auf den Tisch. 

In bester Percy-Manier erzählt er urkomisch und kenntnisreich von Herkules, Orpheus und Co. und lässt dabei keine Frage unbeantwortet. Ein waghalsig-komisches Leseabenteuer!



Meine Meinung:


Hach, endlich mal wieder ein paar Abenteuer mit Percy Jackson!

Diesmal erzählt er dem Leser einige griechische Heldensagen.

Das schöne, blau gehaltene Cover zeigt Percy auf einem Sockel, auf dem normalerweise eine Statue stehen sollte. Um ihn herum sind allerdings alle griechischen Statuen zu sehen. Sie scheinen zum Leben erwacht, sind aber dennoch aus Stein gemeißelt.

In treuer Rick Riordan Manier haben wieder alle Kapitel sehr witzige Namen. Die einzelnen Heldensagen heißen beispielsweise 'Perseus will eine Umarmung', 'Was immer passiert, Bellerophon war es nicht!' oder auch 'Küren haut einem Löwen eine rein'.

Das Buch hat insgesamt 656 Seiten, daher ist es wirklich eine schöne Sache, die in sich angeschlossenen Geschichten einzeln (und wenn man möchte) wild durcheinander Lesen zu können.

Ich hatte wirklich viel Spaß bei den Geschichten. Sie werden, wie man es von Rick Riordan kennt, mit viel Witz und Ironie erzählt. Dennoch kommt das Wissen über die griechischen Helden nicht zu kurz.

Zusätzlich hätte man auch in diesem Buch den typischen Register über die griechischen Helden einfügen können - jedoch kommt man auch ohne ihn gut zurecht.

Ich freue mich jetzt schon auf das neueste Buch von Rick Riordan.




Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ★ || 5 / 5 Sterne

Dienstag, 8. November 2016

[Rezension] Martin Klapheck - Lebe deinen Beat

Autor: Martin Klapheck

Titel: Lebe deinen Beat! 
Anstiftung zur kreativen Verrücktheit

Verlag: Goldegg

Seiten: 236


Preis: 19,95 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Endlich ein Buch zum Verrücktwerden!

Verdammt … Wo sind Ihre Träume? Ihre Lebensfreude? 

Oder, wie David Bowie tönte: Where have all the good times gone? 

Holen Sie sich alles zurück: Schwung. Lust. Spaß. Lassen Sie es krachen. Ohne Ihr bisheriges Leben aufzugeben. Leben Sie Ihr Leben weiter. Aber leben Sie es mit Schmackes: durch die Kraft der Musik.

Sie sind unmusikalisch? Macht nichts. Dieses Ausnahme-Buch wird Ihr Leben vom Fahrstuhl-Gedudel zum Top-10-Kracher pushen.


Schon das Lesen macht Spaß: Unterhaltsame Anekdoten beweisen, dass selbst die Mozarts, Beatles und Lady Gagas dieser Welt mit Frust zu kämpfen hatten – und dass man ihn knacken kann. Der Autor zeigt Ihnen, wo Sie diesen Hebel ansetzen müssen. Wie Sie – auch als Nichtmusiker – musikalische Tugenden nutzen können, um das Ruder umzureißen. Wie Sie kreative Verrücktheit in den Alltag bringen.
Ohne tierischen Ernst, aber niemals ohne Tiefgang, schenkt Ihnen Martin Klapheck ein
neues, freies Lebensgefühl. Locker vom Klavierhocker. Selten hat ein Buch so viel neue Lust aufs Leben geweckt.


Eine einmalige Innovation im deutschen Buchmarkt: Per QR-Code können Sie sich von
Martin Klapheck für jedes Thema inspirierende Musik vorspielen lassen: aufs Smartphone oder auf Ihren PC. 


Nur für Sie komponiert!


Meine Meinung:



Martin Klappheck hat etwas neues geschaffen.
Als kreativer Musiker beschreibt er sein Leben wie einen unentwegten Parcours von lauter Kreativität und Verrücktheit.

Es ist ein interessanter Ansatz, eine Lebensberatung mit Hilfe von 'Bildern' aus der Musik zu beschreiben.
Ich muss sagen, dass ich mich dabei auf die Musikstücke um einiges besser einlassen konnte, als auf die Texte. Die Musik war authentisch und man konnte sie gut am Ende der jeweiligen Kapitel genießen.

Für Menschen in einer Lebenskrise halte ich dieses Buch jedoch für ungeeignet, da der Umgang mit den wichtigsten Fragen nach meinem Empfinden zu oberflächlich und auch mit einer zu großen Portion an Humor unterlegt ist.

Reale Beispiele, direkt aus dem Leben gegriffen, Zitate und viele Anekdoten schmücken das Buch zusätzlich zur Musik aus.

Im Allgemeinen denke ich, dass das Buch den Menschen dazu anregen kann sein Leben etwas deutlicher zu betrachten und auch einige Gewohnheiten zu überdenken - wenn es den richtigen Leser gefunden hat. 

Positiv bemerken möchte ich noch die klare Struktur des Buches und die Schreibweise des Autors, die das Buch zu einem angenehmen Begleiter gemacht haben.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ☆ || 4 / 5 Sterne

Samstag, 5. November 2016

[Rezension] Philip Kerr - Winterpferde

Autor: Philip Kerr

Titel: Winterpferde


Originaltitel: The Winter Horses


Verlag: Rowohlt

Seiten: 288


Preis: 16,99 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Es ist ein eisiger Winter 1941 auf Askania-Nowa, wo sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt hält. 


Hier in dem alten Naturreservat leben auch die seltenen Przewalski-Pferde. Sie scheinen zu spüren, dass Kalinka eine von ihnen ist – denn wie Kalinka sind sie in großer Gefahr vor den Nazis, die Askania-Nowa besetzen.

Mit Hilfe des treuen Tierwärters Max flieht Kalinka mit zwei Pferden und einem Wolfshund Hunderte von Kilometern über die weiße Steppe der Ukraine. Doch können ein Mädchen und drei Tiere der Übermacht der Deutschen entkommen?

Spannend und stimmungsvoll erzählt Philip Kerr von der Flucht im ukrainischen Winter – aber auch davon, wie die Liebe zu den Pferden das erstarrte Herz eines einsamen Mädchens mitten im Krieg zu erwärmen vermag.



Meine Meinung:



Was würdest Du tun um das zu retten was Dir am Herzen liegt?
Eine Frage die wir uns sicher alle mal stellen sollten.
Und eine Frage die in diesem Buch von starken Protagonisten beantwortet wird,

Das Cover des Buches ist sehr eindrucksvoll gestaltet und man bekommt einen ersten Eindruck von der Stimmung in dem Buch. Es herrscht Winter. Ein kalter harter Winter. Auf dem Cover sind außerdem 4 der 5 menschlichen und tierischen Protagonisten des Buches zu sehen: Das jüdische Mädchen Kalinka, der Wolfshund Laras und die beiden Przewalski-Pferde Börte und Temüdschin.
Ein weiterer Protagonist ist Max, er ist der Tierwärter des Naturreservates Askania-Nowa.

Die Schreibweise des Autors ist sehr einfach gehalten. Dennoch bekommt er durch die Einfachheit seiner Sprache eine unglaublich reelle und tiergehende Spannung und Atmosphäre in das Buch.

Mich als Pferdeliebhaberin und Reiterin mit eigenem 'Winterpferd' hat natürlich allein schon der Titel sehr angesprochen - jedoch darf man sich nicht täuschen lassen. Es geht um so viel mehr als nur um Pferde: tiefreichende Freundschaft, eisernen Willen, unbändigen Mut und den Glauben an sich Selbst.

Dabei rückt die Düsternis des Krieges jedoch nie in den Hintergrund. Die Gefahr für Katinka, Max und ihre tierischen Freunde ist allgegenwärtig und ihr ständiger Begleiter auf ihrer langen Flucht durch die Ukraine.

Ich möchte dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, jedoch immer mit dem Gedanken im Kopf, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt.

Manchmal kann man wohl über die außerordentliche Intelligenz der Pferde schmunzeln, jedoch ist es erweisen, dass diese Pferde über eine überdurchschnittliche Intelligenz verfügen!


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ★ || 5 / 5 Sterne

Donnerstag, 3. November 2016

[Rezension] Richard Laymon - Das Ufer

Autor: Richard Laymon

Titel: Das Ufer


Originaltitel: The Lake


Verlag: Heyne Hardcore


Seiten: 592


Preis: 9,99 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Der dunkle See … 

Das einsame Haus am Ufer … 

Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … 
Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 
18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. 
Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!



Meine Meinung:


Oh man,...war das wirklich ein 
Laymon?

Das Cover war schon vielversprechend: Ein blutiges Ruder,...vermutlich auf einem Boot oder auf einem Steg und dazu ein langes Seil. Was es damit wohl auf sich hat? Aber,....

Ich habe wirklich selten so ein schlechtes Buch gelesen.

Bei dem Buch wurde anscheinend besonders großer Wert auf eine einfache Sprache gelegt, was nicht unbedingt schlecht wäre, wenn es nicht trotzdem sehr verwirrend geschrieben wäre.

Die Handlung ist total uninspiriert und man könnte meinen, dass sie total 'an den Haaren herbeigezogen' ist. Die verschiedenen Handlungsstränge werden nicht wirklich sinnvoll zusammengeführt und gleichzeitig langweilig ausgeführt.

Die Charaktere sind allesamt oberflächlich und unglaubwürdig. Wenn die Möglichkeit bestand die Charaktere etwas tiefgründiger auszubauen wurde diese Chance leichtfertig wieder vertan.

Die Beschreibungen von Angst, Schrecken oder auch Erotik liegen auf sehr sehr niedrigem Niveau.

Leider war das Buch für mich eher eine Qual als ein Lesevergnügen - Schade.




Meine Bewertung:

   ☆ || 1 / 5 Sterne

[Rezension] Pierce Brown - Red Rising: Im Haus der Feinde

Autor: Pierce Brown

Titel: Red Rising: Im Haus der Feinde

Originaltitel: Golden Son


Verlag: Heyne


Seiten: 576


Preis: 12,99 €


Verfilmt: nein


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Über das Buch:

Immer war Darrow stolz darauf, als Minenarbeiter auf dem Mars den Planeten zu erschließen. 
Bis er herausfand, dass die Oberschicht, die Goldenen, längst in Saus und Braus leben und alle anderen ausbeuten. 

Unter Lebensgefahr schloss er sich dem Widerstand an und ließ sich selbst zum Goldenen verwandeln. Nun lebt er mitten unter seinen Feinden und versucht die ungerechte Gesellschaft aus ihrer Mitte heraus zum Umsturz zu bringen. 

Doch womit Darrow nicht gerechnet hat: auch unter den Goldenen findet er Freundschaft, Respekt und sogar Liebe. Zumindest so lange ihn niemand verrät. Und der Verrat lauert überall.


Meine Meinung:


Auch im zweiten Teil des Buches ging es um Darrow und um seine Freunde und Verbündete.

Einige Zeit ist vergangen und Darrow arbeitet nun für den Feind - das Haus Augustus. Er ist inzwischen 20 Jahre alt und hat sich in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt.

Der Schreibstil von Pierce Brown war auch diesmal sehr gut zu lesen und atmosphärisch dargestellt. Die Personen waren detailliert beschrieben und charakterlich sehr sehr tiefgründig aufgestellt. Jedoch hatte ich Schwierigkeiten mit der Masse der handelnden Personen. Trotz Register am Anfang des Buches fand ich es zu komplex. Teilweise wusste ich nicht mehr wirklich wer denn nun welche Person ist und in welcher Schlacht gegen wen Darrow gerade steckt. Wer ist Feind und wer Freund? Verbündeter oder Gegner?

Ich hatte vor allem im Mittelteil große Schwierigkeiten zurecht zu kommen, was den Lesespaß für mich sehr sehr eingeschränkt hat.

Erst auf den letzten 100-150 Seiten nahm das Buch für mich wieder sehr an Fahrt auf und es wurde wieder sehr spannend. Die letzten Seiten habe ich wirklich genossen und freue mich jetzt doch auf den dritten Teil.

Das Ende hatte es wirklich in sich.

Ich hoffe, ich werde im letzten Band der Trilogie wieder etwas besser durchblicken können.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
☆ ☆ || 3 / 5 Sterne